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    Startup-News – 7. September 2020

    7. September 2020

7. September 2020

Startup-News – 7. September 2020

ProSiebenSat.1 will sich den Platz als führender Anbieter im internationalen Online-Dating-Sektor sichern, Westwing verbucht ein starkes Wachstum und Shift besticht mit seinem unkonventionellen Geschäftsmodell.

#Top Story

Online-Dating: ProSiebenSat.1 spaltet NuCom Group auf
Nachdem der Konzern von den US-Kartellbehörden das OK für die Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens The Meet Group (Kaufpreis 500 Millionen US-Dollar für 55 Prozent) erhalten hat, wird die NuCom Group aufgespalten und die ParshipMeet Group zu einer der vier Haupt-Geschäftssäulen ausgebaut. Entstehen soll ein führender Anbieter im internationalen Online-Dating-Sektor. Mit der Ausgliederung will ProSiebenSat.1 vor allem seine Präsenz in Europa und Nordamerika stärken und sieht hierbei zahlreiche weitere Wachstumsmöglichkeiten. „Mit dem Zusammenschluss zur ParshipMeet Group entsteht ein führender Anbieter im internationalen Online-Dating-Markt und zugleich ein neues Einhorn”, also ein Unternehmen mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro/Dollar. Die ProSiebenSat.1 hält einen Anteil von 53 Prozent an der ParshipMeet Group, General Atlantic 43 Prozent. excitingcommerce.de und wuv.de

#News

Westwing erhöht Wachstumsprognose deutlich 
Nach einem hervorragenden dritten Quartal korrigiert der Heimausstatter Westwing seine Prognose für das Geschäftsjahr 2020. Die Westwing Group AG kann im laufenden Quartal ein Bruttowarenvolumenzuwachs von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahr vorweisen. Das Wachstum im vergangenen Quartal lag bei 97 Prozent. Gründe für das Wachstum sind unter anderem eine weiterhin anhaltende Nachfrage bestehender Kunden sowie eine Neukundenakquise. Die Umsatzprognose erhöht das Unternehmen daher auf ein Wachstum von 40 bis 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. it-times.de

Shift – Ein Highlight der Ifa
Auf der diesjährigen Funkausstellung in Berlin findet man zwar kaum noch echte Neuheiten, aber ausgerechnet eine deutsche Smartphone-Firma sticht heraus: Das Unternehmen Shift entwickelt seine Smartphones im hessischen Dorf Falkenberg und möchte fast alles anders machen als der Rest der Branche. Dabei kehren die Gründer heraus, dass sie so gut wie gar nichts an den Smartphones verdienen – das Geld wolle man lieber in Projekte investieren, die der Allgemeinheit zugute kommen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 24 Mitarbeiter. spiegel.de

DocuSign wächst enorm
DocuSign, die bekannte kalifornische Online-Dokument-Management-Plattform, konnte bei der Veröffentlichung seiner Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 ein hohes Wachstum aufweisen. Im zweiten Quartal erwirtschaftete man einen Unternehmensumsatz von 342,2 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Ergebnis je Aktie lag bei minus 0,35 US-Dollar, was einem Plus von 0,04 US-Dollar entspricht. it-times.de

Grüne wollen den Online-Handel regulieren
Skurriler Vorstoß: Um dem Aussterben der Innenstädte in Deutschland entgegenzuwirken wollen die Grünen nun den Online-Handel regulieren. Dabei soll der Warenverkauf über das Internet begrenzt werden. EineSo könnte beispielsweise eine Digitalsteuer oder auch das Eingreifen des Bundeskartellamts zur Durchsetzung dieser Idee beitragen. Gleichzeitig müssten die Innenstädte wieder attraktiver gemacht werden. Diese und weitere Aspekte wurden auf einer zweitägigen Klausur der Grünen-Bundestagsabgeordneten in Berlin diskutiert. computerbild.de

Softbank soll hinter Kurs-Rally der Tech-Aktien stehen
Hinter dem enormen Kursanstieg der Technologie-Aktien in den USA in der vergangenen Woche könnte der japanische Investor Softbank stehen. Dabei soll Softbank massiv Aktienoptionen auf Technologie-Titel gekauft und damit den Markt künstlich angetrieben haben. Insgesamt sollen Papiere im Wert von vier Milliarden US-Dollar gekauft worden sein. Ein Kommentar seitens der Softbank steht noch aus. handelsblatt.com

E-Scooter-Hersteller Metz ist insolvent
Aufgrund von massiven Umsatzeinbrüchen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 hat der deutsche E-Scooter-Hersteller Metz Mecatech nun Insolvenz angemeldet. Als ausschlaggebenden Grund nennen die Geschäftsführer die Corona-Krise. Ein weiterer Grund sei, dass der Premium-Tretroller Moover sich nicht verkaufen ließ. Bereits im Jahr 2014 erklärte sich das Unternehmen, welches damals noch hochwertige TV-Geräte vertrieb, für zahlungsunfähig.  t3n.de

Amazon steckt weitere Niederlage gegen Microsoft ein
Das US-amerikanische Verteidigungsministerium bzw. das Pentagon hat über die Vergabe des Jedi-Projekts (Joint Enterprise Defense Infrastructure) entschieden und es bleibt dabei, dass Microsoft den Auftrag für die Modernisierung der IT-Infrastruktur des Pentagons erhält. Der lukrative Auftrag hat einen Umfang von 10 Milliarden US-Dollar. Amazon kritisiert diese Entscheidung und will weiter protestieren. Laut Amazon habe sich Donald Trump in die Entscheidung eingemischt und Microsoft bevorzugt. t3n.de

#Investments

FSN Capital mit Mehrheitsbeteiligung an MHP Solution
Die skandinavische Private-Equity-Gesellschaft FSN Capital kauft 77 Prozent der Unternehmensanteile des Logistik-Softwarehaus MHP Solution. Die Mehrheitsbeteiligung übernimmt die Gesellschaft dabei von Elvaston Capital. Die übrigen Unternehmensanteile bleiben bei Elvaston und dem Management. Der Kaufpreis wurde nicht kommuniziert. FSN Capital soll als langfristiger und strategischer Partner dienen, welcher Stabilität und Sicherheit verleiht und die weitere Entwicklung des Unternehmens unterstützen wird. it-zoom.de

gitti-Gründerin überzeugt Carsten Maschmeyer
Jennifer Baum-Minkus, der Gründerin von gitti, ist es gelungen, Investor Carsten Maschmeyer von ihrer Kosmetik zu überzeugen. Bei ihrem Auftritt in der TV-Show “Die Höhle der Löwen” gab zum ersten Mal jeder der fünf Löwen ein Angebot ab. Bei den Angeboten handelte es sich dann auch noch um genau das, was die Gründerin selbst vorgeschlagen hatte. Gelungen ist Jennifer Baum-Minkus die Seltenheit, auch Carsten Maschmeyer dadurch von sich zu überzeugen, dass sie ihre Unternehmenszahlen so präsentierte, dass ihr Business umso stärker wirkte. deutsche-startups.de

Weltraum-Startup LiveEO sichert sich sechsstelligen Betrag
Mit einem sechsstelligen Betrag will das Berliner Weltraum-Startup LiveEO Erdbeobachtungen zu einer Standard-Dienstleistung für Unternehmen machen. Das Geld der zweiten Finanzierungsrunde stammt von DvH Ventures, einem der führenden Frühphasen-Investoren Europas. Auch Finanzcheck-Gründer Andreas Kupke beteiligt sich. Das Unternehmen LiveEO bietet seinen Kunden eine satellitengestützte Überwachung kritischer Infrastrukturen wie Stromnetze, Pipelines und Eisenbahnnetze.  eu-startups.de

Foto: Rainer Beaujean / ProSiebenSat.1

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