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    Startup-News – 24. Juni 2020

    24. Juni 2020

24. Juni 2020

Startup-News – 24. Juni 2020

Instagram will mit einem neuen Feature zur direkten Konkurrenz für TikTok werden, Stiftung Warentest veröffentlicht die Ergebnisse zu einer Studie über Produktbewertungen bei Amazon und Co. und Spotify ermöglicht bald In-App-Offers bei Podcasts.

#Top Story

Instagram: Frontalangriff auf TikTok
Wenn eine Sache den Erfolg von Instagram trübt, dann dürfte es die rasante Beliebtheit von TikTok sein. Aus diesem Grund erweitert Instagram um ein neues Kurzvideo-Feature, das auf den Namen “Reels” hört. Genau wie auf der Plattform TikTok können nun auch in der Foto-App 15 Sekunden lange Videos mit Sound-Effekten und Musik erstellt werden. Instagram gab bekannt, dass man Reels als ein Kernstück für die Zukunft der Unterhaltung auf seiner Plattform sehe. Mit dem Feature möchte das Unternehmen jedem Nutzer die Möglichkeit geben, sich kreativ auszudrücken und dabei sogar entdeckt zu werden. Das Drehen der Videos versucht Instagram dabei so einfach wie möglich zu gestalten. Videos können über einen Button in der Instagram-Kamera aufgezeichnet und in einem nächsten Schritt mit Effekten oder Musik unterlegt werden. Reels kann ab sofort in Deutschland getestet werden. onlinemarketing.de

#News

Stiftung Warentest deckt Amazon-Schwindel auf
Mit einer groß angelegten Studie hat die Stiftung Warentest nun bestätigt, dass sich Produktbewertungen für Online-Shops einfach kaufen lassen. Manipulierte Produktbewertungen bei Amazon, Google und Co. sind keine Einzelfälle. Hinter diesem System stehen eine ganze Reihe in- und ausländischer Agenturen. Die Art des Produkts spielt bei der Manipulation keine Rolle. Zehn Bewertungen mit jeweils fünf Sternen sollen demnach bei Amazon 99 Euro kosten. In Anbetracht des hohen Einflusses der Bewertungen auf die Kaufentscheidungen ein sicher oft getätigtes Investment.  giga.de

Spotify testet interaktives Anzeigenformat für Podcasts
In-App-Offers bei Spotify zeigen in Zukunft die Sponsoren eines Podcasts direkt in den Shownotes an, was für besseren Conversion-Rates sorgen soll. Per Mausklick können Nutzer*innen dann direkt auf die Sponsoren-Website zugreifen. Sollte ein Aktionscode Bestandteil der Werbung sein, ist dieser auf der Website außerdem bereits eingegeben. Derzeit befindet sich das interaktive Anzeigeformat noch in einer Testphase. Wann dieses global ausgerollt werden soll, ist noch nicht bekannt. t3n.de

Neufund stellt Projekt ein und gibt der Bafin die Schuld
Über seine Blockchain-Plattform wollte Neufund Kleinanleger an Startups beteiligen. Dieses Projekt wird nun eingestellt. Neufund-Gründerin Zoe Adamovicz beklagt, dass die Bafin innovationsfeindlich sei und das Startup derart behindert habe, dass es nun seinen Betrieb einstellen muss. Bereits nach der ersten möglichen Finanzierung über das Startup im Jahr 2019 schritt die Bafin ein, da entgegen der Vorschriften kein Wertpapierprospekt veröffentlicht worden war. Drei weitere Projekte wurden angekündigt, jedoch nicht realisiert. financefwd.com

Kanzleramt und Wirtschaftsministerium wollen Google in die Pflicht nehmen
Die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinien in deutsches Recht gerät ins Stocken. Wirtschaftsministerium und Kanzleramt wollen Google keinen Spielraum lassen. Vor einiger Zeit hat das Bundesjustizministerium einen ersten Referentenentwurf an die anderen beteiligten Ministerien geschickt, mit Vorschlägen zur Umsetzung einiger Teile der Richtlinien. Zwei Briefe aus CDU-geführten Häusern fordern jedoch „rote Linien“, anders als das SPD-geführte Justizministerium. spiegel.de

Das neue Fairphone ganz ohne Google Anwendungen
Eine nachhaltige Alternative zu Apple iOS und Google Android bietet jetzt das neue Fairphone. Das Betriebssystem mit dem Namen „/e/“ verspricht keine unerwünschten Datenflüsse sowie kein ständiges Verbinden mit den Servern von Werbedienstleistern. Außerdem sorgt ein integrierter Adblocker dafür, dass Anzeigen nicht angezeigt und Werbetracker abgewiesen werden. Auch der Praxistest hat gezeigt, dass Google-Dienste gut durch andere Anwendungen ersetzt wurden. techfieber.de

Die teuersten Google-Suchanfragen und Keywords im Mai
Für viele Unternehmen ist Google, trotz der großen Konkurrenz von Facebook, immer noch die relevanteste Marketing-Plattform. Viel Aufmerksamkeit bekommt, wer mit seinen Anzeigen bei Google ganz oben rankt. Die zuständigen Marketing-Verantwortlichen müssen dafür teilweise tief in die Tasche greifen. Trotz der Corona-Krise waren die Kosten im April in allen untersuchten Sektoren stabil. Dieser Trend setzt sich auch im Mai fort. basicthinking.de

RTX21 revolutioniert die digitale Immobilieninvestition
Das Proptech RTX21 gibt an, die Methode, in Immobilien zu investieren, digital zu revolutionieren. Mit einem der ersten digitalen Wertpapieren ermöglicht das Unternehmen es Anlegern, durch emittierte security token, tokenbasierte Genussrechte auf der Ethereum Blockchain zu erwerben. Das Ziel von RTX21 ist es, als Innovator neue Investitionsstandards in der weltweit größten Asset-Klasse mitzuprägen. Gelten soll das unter anderem für Bestandsimmobilien, Projektentwicklungen und digitale Ausschreibungen. Per E-Mail

#Investments

8.3 Millionen Euro für das Wiener EduTech goStudent
Das Wiener EduTech goStudent, welches Nachhilfestunden per App an Schüler vermittelt, konnte sich in der Series A über ein Investment von 8.3 Millionen Euro freuen. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Left Lane Capital aus New York, dazu kommen DN Capital aus London und NFQ. Auch die bestehenden Investoren nehmen an der Runde gleich. trendingtopics.at

Britisches Startup Cazoo erhält 22.6 Millionen Euro
Das britische Gebrauchtwagen-Startup, gegründet von Alex Chersterman, konnte sich in einer Finanzierungsrunde nun über 22.76 Millionen Euro freuen. Bei Cazoo kann der Verbraucher einen Gebrauchtwagen online kaufen und ihn sich innerhalb von 72 Stunden bis vor die eigene Tür liefern lassen. Der neue Investor Draper Esprit kommt nun zu den bestehenden Investoren, darunter DMG Ventures und General Catalyst. Mit 221 Millionen Euro gehört Cazoo zu den am meisten finanzierten Startups im Vereinigten Königreich. eu-startups.com

Antoni als Partner für das Data Startup ID League
Das Data Startup ID League, mit Sitz in Berlin, analysiert die Performance von Sportlern, macht sie vergleichbar und optimiert so deren Leistung. Zukünftig steht dem 2016 gegründeten Unternehmen die Mercedez-Benz-Leadagentur antoni zur Seite. 100.000 FußballerInnen haben sich bereits bei KICK ID ihr individuelles Spielerprofil ermitteln lassen. Das Startup ist bereits in 12 Ländern vertreten und weitere Märkte stehen schon in den Startlöchern. per E-Mail

smark sichert sich 3.1 Millionen Euro
Das Stuttgarter Startup bietet mit vollautomatisierten Einkaufsstationen ein neuartiges Einkaufserlebnis und konnte mit diesem Konzept die Investoren CAMPO und Mutschler Ventures überzeugen. Die smark-Gründer Max Ittermann und Philipp Hoening freuen sich über 3.1 Millionen Euro.  Gerade in der Corona-Krise zeigt sich, dass es nie so sicher und unkompliziert war einzukaufen, wie in den Supermärkten mit smark-Technologie. per E-Mail

#Personalien

Ex-Wirecard-Chef kommt gegen Millionenkaution frei
Ex-Chef Markus Braun wurden am Montag wegen des Verdachts auf Bilanzfälschung und Marktmanipulation verhaftet. Allerdings kommt dieser gegen eine Zahlung von 5 Millionen Euro wieder frei. Markus Braun wird zur Last gelegt, die Bilanzsumme und das Umsatzvolumen des börsennotierten Zahlungsdienstleistungsunternehmaen Wirecard AG, mit Sitz in München, aufgebläht zu haben. manager-magazin.de und moneycab.com

Frank Hüther ist neuer Vorstandssprecher der BVK
Frank Hüther, welcher seit 2019 Vorstandsmitglied der BVK ist, ist nun auch Vorstandssprecher. Somit ist er der Nachfolger von Dr. Regina Hodits und Dr. Christian Stoffel, welche beide turnusmäßig aus dem BVK Vorstand ausscheiden. bvkap.de

Vermögen beschlagnahmt
Alexander Vinnik war der Betreiber der in Verruf geratenen Krypto-Exchange BTC-e und gilt seit längerem als mutmaßlicher Bitcoin-Betrüger. Es soll insgesamt 90 Millionen US-Dollar über seine Bitcoin-Börse btc-e “gewaschen” haben. Nun wurde sein Vermögen von der Polizei in Neuseeland beschlagnahmt. Vinnik war zuvor für Geldwäschevorwürfe in Griechenland im Jahr 2017 verhaftet worden. Derzeit sitzt er in Frankreich in Gewahrsam. btc-echo.de

Foto: instagram

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