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    Startup-News – 17. Juli 2020

    17. Juli 2020

17. Juli 2020

Startup-News – 17. Juli 2020

Das EuGH verhindert den Datenaustausch zwischen der EU und den USA, Mobileye bringt selbstfahrende Autos auf Deutschlands Straßen und Tesla veröffentlicht erste Pläne für die Gigafactory.

#Top Story

EuGH erklärt Abkommen zum Datenaustausch zwischen EU und USA für ungültig
Max Schrems schlägt wieder zu: Zum zweiten Mal gewinnt der 1987 geborene Datenschützer vor dem Europäischen Gerichtshofs (EuGH) und provoziert ein richtungsweisendes Urteil. Im Streit um den Datenschutz der EU-Bürger bei der Übertragung von personenbezogenen Daten aus Europa an Unternehmen mit Sitz in den USA gibt es vonseiten des EuGH nun ein einschneidendes Urteil. Der Europäische Gerichtshof hält das Datenschutzniveau in den USA nicht für gleichrangig mit dem in der Europäischen Union, weshalb er eine Entscheidung der EU-Kommission über den Transfer persönlicher Daten von Europäer*innen in die USA, bekannt als Privacy Shield, für unrechtmäßig erklärte.
Unter anderem bestünde der Verdacht, dass die in den USA ansässigen Unternehmen dazu verpflichtet werden könnten, die generierten User-Daten US-Behörden wie der NSA oder dem FBI zur Verfügung zu stellen. Die Ungültigkeitserklärung von Privacy Shield hat nicht nur gravierende Auswirkungen für US-Unternehmen, sondern auch auf europäische Unternehmen, welche sich auf das Datenabkommen gestützt haben. Die Reaktionen stehen noch aus. Es gibt jedoch eine Hintertür, mit der eine Datenübertragung dennoch möglich bleiben könnte. onlinemarketing.de und futurezone.at

#News

Mobileye testet nun seine selbstfahrenden Autos in Deutschland
Der Roboterfahrzeug-Entwickler Mobileye bringt seine selbstfahrenden Autos für Tests nach Deutschland. Zunächst sollen die Fahrzeuge in München und Umgebung unterwegs sein und zusätzlich mit einem Sicherheitsfahrer am Lenkrad. Das in Israel beheimatete Unternehmen Mobileye, welches zum Chip-Riesen Intel gehört, will außerdem im Jahr 2022 einen komplett autonomen Robotaxi-Service in Jerusalem starten. stern.de

Zalando blickt sehr optimistisch in die Zukunft 
Der Online-Modehändler Zalando blickt sehr optimistisch in die Zukunft. Aufgrund der Corona-Krise hat das zweite Quartal des Geschäftsjahres auch für Zalando außergewöhnlich starke Ergebnisse geliefert. Das Berliner Unternehmen rechnet für 2020 jetzt mit einem Umsatzwachstum von 15 bis 20 Prozent. Zwischen April und Juni haben sich der Plattform insgesamt 180 neue Partner angeschlossen. Außerdem verzeichnet man mehr als drei Millionen neue Kunden bei Zalando. onlinehaendler-news.de

Tesla zeigt, wie der neue Standort aussehen soll
Tesla zeigt nun, wie die Gigafactory in Brandenburg einmal aussehen soll. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gab Tesla-CEO Elon Musk nun einen Einblick. Auf dem computergenerierten Bild ist ein weitestgehend einstöckiges Hauptgebäude zu sehen. Außerdem plane man, das gesamte Dach der Gigafactory mit Solarpanels zu bestücken, um dadurch möglichst viel Energie zu gewinnen. gruenderszene.de

Amazon investiert 21.000 US Dollar pro Minute in Werbung
Satte 21.000 US Dollar investiert der E-Commerce-Riese Amazon pro Minute ins Marketing. Diese Summe betrug 2019 elf Milliarden US Dollar und damit 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Amazon ist somit nicht nur der größte Werbungtreibende der USA, sondern drauf und dran Procter & Gamble den Titel als weltweit größter Werbungtreibender streitig zu machen. Seit der Gründung im Jahr 1995 hat Amazon kumuliert 47 Milliarden US Dollar in Werbung investiert und somit rund 3,5 Prozent der Umsätze in Höhe von 1,3 Billionen US Dollar. wuv.de

Neues im Wirecard-Skandal
Der insolvente Bezahldienstleister Wirecard könnte nicht nur Bilanzsummen vorgetäuscht haben, sondern auch Partnerschaften mit anderen Unternehmen. Im Februar habe Wirecard beispielsweise verkündet, dass man nun offizieller Entwicklungspartner des Softwarekonzerns SAP sei, das bestritt das Unternehmen jedoch. Ebenfalls im Fall des Wirecard-Skandals möchte der Bundesrechnungshof nun prüfen, welche Rolle die BaFin darin spielt. Man werde überprüfen, wie das Bundesfinanzministerium und die BaFin mit den Vorwürfen falscher Bilanzen sowie mit den Berichten der Wirtschaftsprüfer umgegangen sind. handelsblatt.com und heise.de

Kriminelle hacken die Twitter-Konten der mächtigsten Menschen der Welt 
Zahlreiche Prominente wie Bill Gates, Jeff Bezos und Kanye West wurden auf Twitter gehackt und verbreiten dort nun dubiose Bitcoin-Botschaften. Innerhalb von wenigen Stunden verdienten die Betrüger somit 100.000 Euro – eine vergleichsweise magere Ausbeute. Twitter blockte nach dem ersten Auftreten verifizierte Konten von Prominenten und Journalisten, aber auch von Regierungen und Politikern, um eine Verbreitung der betrügerischen Zahlungsaufforderung zu unterbinden. Die Spuren der Bitcoin-Betrüger führen zu den Krypto-Börsen Coinbase und BitPay. btc-echo.de und stern.de

#Investments

Berliner Meditations-App sammelt 15 Millionen US Dollar ein
Das in Berlin und Istanbul ansässige Startup Meditopia konnte in einer Series-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen US Dollar einsammeln. Die Gesamtfinanzierung des Anbieters einer Meditations-App beläuft sich damit auf 18,2 Millionen US Dollar. Angeführt wurde die Runde von den Risikokapitalunternehmen Creandum und Highlands Europe. Als Teil des Deals entsenden beide Unternehmen eine Person in den Vorstand des Startups. t3n.de

Oneprojects sammelt 11 Millionen Euro ein
Das deutsch-irische Medtech-Start-up Oneprojects konnte in einer Series-A-Finanzierungsrunde 11 Millionen Euro einsammeln. Mit diesem Geld will das Unternehmen sein System zur kardialen Bildgebung vorantreiben. Spezialisiert ist das Startup auf Innovationen in der Bildgebung des Herzens. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Life Sciences Partners. Weiteres Kapital erhielt man vom Atlantic Bridge University Fund, Enterprise Ireland und einer Auswahl internationaler Medizintechnik-Unternehmer. munich-startup.de

Londoner Start-up Drover sichert sich 22,6 Millionen Euro 
Drover, ein europäischer Marktführer für Autokonzerne, gab heute eine Finanzierungsrunde von 22,6 Millionen Euro bekannt, welche von Target Global, RTP Global und Autotech Ventures angeführt wurde. Mit dem Geld aus der Finanzierungsrunde will Drover die Zukunft des Autohandels gestalten, indem es eine neue Art von “Car-as-a-Service” aufbaut. Dabei soll der Prozess des Kaufs, der Finanzierung und der Versicherung eines Autos zu einer einfachen Online-Transaktion rationalisiert werden. eu-startups.com

Foto: Wallpapercave

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