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    Startup-News – 16. Juli 2020

    16. Juli 2020

16. Juli 2020

Startup-News – 16. Juli 2020

Airbnb erhält Kritik für Freundlichkeitskarten, Zalando verzeichnet deutlich mehr Umsatz für 2020 und Apple entgeht der Steuerrückzahlung in Irland.

#Top Story

Eine kleine Spende, bitte? Airbnb wird zerissen
Mit dem Versuch eines neuen Features hat sich die Vermietungsplattform Airbnb keine Freunde gemacht. Die Möglichkeit, mit sogenannten Freundlichkeitskarten Geld an ehemalige Gastgeber zu schicken, um diese in Coronazeiten zu unterstützen, bewerten Twitter-User eher als “Beitrag zu Hypotheken”. Vor allem Airbnbs “Megahosts” leiden derzeit unter der Krise: Rund 30 Prozent der über Airbnb vermieteten Unterkünfte gehört Gastgebern, die 25 oder mehr Grundstücke verwalten und sich damit normalerweise stabile Haupteinnahmen sichern. Aufgrund veränderter Stornierungsbedingungen zu Beginn der Corona-Krise hatten diese jedoch besonders zu leiden. Von den von Airbnb angekündigten 250 Millionen Dollar zur Entschädigung der Gastgeber sei bei diesen noch nichts angekommen. Nun wird im Netz von den Freundlichkeitskarten als hypothekarische Wertpapiere gesprochen, deren Erwerb scheinbar allerdings niemand in Betracht zieht. Ende Juni hatte Airbnb-CEO Brian Chesky bereits verkündet, dass Airbnb maximal von der Krise betroffen sei: „Airbnb zu bauen hat 12 Jahre gedauert und wir haben in 6 Wochen fast alles verloren”, so der Unternehmer damals. businessinsider.com und entrepreneur.com

#News

Zalando hebt Prognose für 2020 an
Zuerst HelloFresh und Zooplus, jetzt auch Zalando: Nach starken Ergebnissen im zweiten Quartal prognostiziert der Zalando-Vorstand mit deutlich mehr Umsatz und Gewinn als noch Anfang Mai verkündet. Bemerkenswert ist die Zahl neuer Zalando-Kunden im zweiten Quartal: Das Unternehmen konnte mehr als drei Millionen neue Kunden hinzugewinnen. deraktionaer.de

Apple muss doch keine Steuern nachzahlen
In Irland sollte Apple eigentlich Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro zurückzahlen. Das EU-Gericht in Luxemburg kippte jedoch nun die Forderung der EU-Kommission. Bereits im April 2016 wurde das Unternehmen dazu aufgefordert, die Steuern nachzuzahlen, da Apple von Irland unzulässige Steuererleichterungen erhalten habe. Neben Apple ging auch Irland dagegen vor. Die EU-Kommission hat nun zwei Monate Zeit, um Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. heise.de

Spekulationen über zweites Werk lässt Tesla-Aktie weiter ansteigen 
Der kalifornische Elektroautohersteller Tesla will seine Produktkapazität für Elektroautos in der chinesischen Metropole Shanghai ausbauen. Insgesamt soll von aktuell 150.000 Fahrzeuge auf 250.000 pro Jahr erhöht werden. Die Produktion in Shanghai hat bereits im Dezember 2019 begonnen. Ebenfalls sollen dort bald auch Batteriepacks, Elektromotoren und Motorsteuerungen gefertigt werden. it-times.de

Spotify startet in Russland und Osteuropa
Der Streamingdienst Spotify steigt in den russischen und osteuropäischen Markt ein. Insgesamt startet die Plattform in zwölf Ländern. Es handelt sich dabei mitunter um Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kasachstan und die Ukraine. Weltweit ist Spotify dann auf 92 Märkten vertreten. Das schwedische Unternehmen startete die Plattform im Jahr 2008 und gehört zu den größten Musik-Plattformanbietern. it-zoom.de

Facebook startet mit Musikvideos 
Aufgrund von Lizenzproblemen war es bisher kaum möglich Musik auf Facebook zu hören oder zu sehen – das ändert sich nun. Im August 2020 startet das soziale Netzwerk, vorerst nur in den USA, mit seinem Musikservice. Künstler haben bis zum 1. August Zeit, sich ihre eigene Seite anzulegen und zu gestalten. Sollte dem nicht so sein, legt Facebook für diese automatisch einen Kanal an. Für die Nutzer des Social-Media-Dienstes ist dann ein gesonderter Tab bei dem Video-on-Demand-Dienst “Facebook Watch” verfügbar. computerbild.de

Neuer Facebook Report über Auswirkungen der Corona-Krise 
Facebook fasste in einem Bericht zusammen, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf Verkäufe, Mitarbeiter und Branchen hat. Der Social-Media-Konzern bezieht sich in diesem Report auf kleine und mittelständische Unternehmen und befragte dafür 30.000 Unternehmen aus mehr als 50 Ländern. Thematische Schwerpunkte bei der Umfrage waren die Sorgen der Unternehmer sowie die Herausforderungen, welche während der Pandemie bisher gemeistert werden mussten. onlinemarketing.de

Matrix-Client Element für Schulen und Verwaltung
Künftig wollen eine halbe Million neue Nutzer aus Verwaltung und Schulen in Schleswig-Holstein und Hamburg den Matrix-Client Element verwenden. Der Einsatz soll im September starten. Zahlenmäßig sei es der größte Deal, welche ein kollaborativer Softwareservice je abgeschlossen hat. Das dezentrale Matrix-Protokoll bietet einen Client für Chat, IP- und Video-Telefonie, außerdem eine Schnittstelle für verschiedene Messenger. t3n.de

TIER-Gründer Leuschner will sämtliche Firmenanteile spenden
Lawrence Leuschner, der Gründer des Berliner Startups TIER Mobility hat angekündigt, dass er im Falle eines Exits seine gesamten Anteile spenden möchte – und zwar an die von ihm ins Leben gerufene Firma Blue Impact Ventures. Leuschner lässt sich zitieren mit “Ich habe alles, was ich brauche! Eine wunderbare Beziehung, einen gesunden Körper und Geist, großartige Freunde und Familie, ein schönes Zuhause, und ich durfte viele Ort sehen“. Nach aktuellem Kurs dürften Leuschners Anteile an TIER etwa 40 Millionen Euro Wert sein. trendingtopics.at

#Investments

Zeotap sichert sich 37 Millionen Euro
Das Berliner Startup hat umgerechnet rund 37 Millionen Euro einsammeln können. Die erste Hälfte der Summe, rund 18.4 Millionen Euro, floss bereits im vergangenen Jahr. Die zweite Hälfte folgte im Februar und im Juni 2020. Das Geld aus der zweiten Hälfte stammt von vier neuen Investoren, dazu zählen Neue Capital und VC Math Capital. Ebenfalls beteiligt haben sich TTCER Partners sowie Coparion. Nach Berechnungen des Analyse-Dienstes Startupdetector liegt die Bewertung des Startups nun bei 145 Millionen Euro. gruenderszene.de

Gostudent sichert sich 8,3 Millionen Euro 
Das Wiener Startup Gostudent sowie Gründer Felix Ohswald und Gregor Müller freuen sich über acht Millionen Euro in einer Series A. Die App entwickelte sich in kürzester Zeit vom Hausaufgaben-Chat über ein Nachhilfe-Angebot zur digitalen Lernplattform mit virtuellem Einzelunterricht. Beteiligt an der Finanzierungsrunde waren das Londoner VC DN Capital und Left Lane Capital. Insgesamt konnte Gostudent seit der Gründung knapp zwölf Millionen Euro einsammeln. gruenderszene.de

Hafermilch-Unicorn
Der schwedische Hafermilch-Produzent Oatly ist kein Tech-Unternehmen im eigentlichen Sinne und mit 30 Jahren ist es längst auch kein Startup mehr. Dennoch schraubt sich die Bewertung des Unternehmens in ähnliche Höhen. Mit der neuen Finanzierungsrunde, die vornehmlich durch US-Promis zustande kam, wird Oatly laut US-Medien mit 1,75 Milliarden Euro (zwei Milliarden Dollar) bewertet. Jay-Z, Oprah Winfrey, Natalie Portman und der frühere Starbucks-Chef Howard Schultz steigen ein. gruenderszene.de

Foto: Brian Chesky, Aibnb

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