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    Startup-News – 12. August 2020

    12. August 2020

12. August 2020

Startup-News – 12. August 2020

Uber und Lyft müssen umstrukturieren, Zalando verzeichnet starke Gewinn in der Corona-Zeit und Jump Bikes sind nach einer Pause zurück in Berlin.

#Top Story

Scheinselbstständigkeit? Uber und Lyft müssen umstrukturieren
Der oberste Gerichtshof hat im US-Staat Kalifornien entschieden, dass Uber und Lyft ihre Fahrer anstellen müssen. In den USA versucht man bereits seit einiger Zeit gegen die den Unternehmen vorgeworfene Scheinselbstständigkeit vorzugehen.
Gerade einmal zehn Tage haben die Unternehmen jetzt Zeit, ihre Geschäftspraxis zu ändern. Darauf reagieren diese mit einer Berufung. In einem Statement heißt es, dass die Mehrheit der Fahrer von Uber und Lyft unabhängig arbeiten wolle. Man solle sich in einem Staat wie Kalifornien, mit über drei Millionen Arbeitslosen, außerdem darauf konzentrieren, Arbeit zu schaffen und nicht darauf, Arbeitsplätze zu zerstören.
Ob die Stimmung unter den Fahrern tatsächlich so klar auf Seiten der beiden Unternehmen liegt, darf bezweifelt werden. Seit Jahren kämpfte etwa die Organisation „Gig Workers Rising“, die maßgeblich von Uber-Fahrern geführt wird, genau für die nun im Urteil bestätigten Rechte für Fahrer. derbrutkasten.com

#News

Zalando gewinnt massiv an Neukunden
Die Kundenzahl bei Zalando wächst um mehrere Millionen, auch Umsatz und Gewinn legen in der Corona-Krise zu. Bereits im April sei die Zahl der Neukunden um fast 40 Prozent gestiegen. Europas größter Online-Modehändler teilte mit, dass der Umsatz in den ersten sechs Monaten stark zulegte – auf 3,56 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal betrug das Plus 27 Prozent. Man rechne demnach für 2020 mit einem Umsatzplus von 15 bis 20 Prozent. manager-magazin.de

Jump Bikes sind zurück in Berlin
Die signalroten Jump-Pedelecs sind nach einer längeren Pause zurück in Deutschland. Per Lime-App können nun die ersten 500 Jump-Räder in Berlin ausgeliehen werden. Anfang Mai hatte Uber mit weiteren Investoren 170 Millionen US Dollar in Lime investiert. Lime hatte dafür das komplette zu Uber gehörende E-Bike- und E-Scooter-Geschäft Jump übernommen. „Damit ergänzt Lime sein Mobilitätsangebot in der Hauptstadt um eine neue komfortable und flexible Form der Fortbewegung“, erklärt der Anbieter. t3n.de

Hellofresh verdoppelt Umsatz
Das Kochboxen-Startup konnte im zweiten Quartal 2020 um 122 Prozent wachsen. Damit wächst das Unternehmen auf vier Millionen Kunden und fast eine Milliarde Euro. Durch geschlossene Restaurants, Ausgangssperren und viele Menschen, welche von zu Hause aus arbeiteten, wurde Hellofresh zu einem Boom verholfen. Der Umsatz des Berliner Unternehmens ist im zweiten Quartal auf rund 972 Millionen Euro gestiegen. gruenderszene.de

BlackTea-Moped setzt auf Retro-Charme
Mit BlackTea wurde nun ein Elektro-Moped vorgestellt, dessen Optik alles andere als modern ist. Dem deutschen Führerschein angepasst soll mit dem Moped eine maximale Geschwindigkeit von 45 km/h möglich sein. Bis zu 70 Kilometer können mit den Elektro-Fahrzeugen zurückgelegt werden, außerdem gibt es die Option des Einbaus einer weiteren Batterie. Das Gewicht liegt bei nur 79 Kilo. Der Listenpreis soll bei 4.200 Euro liegen, im April 2021 soll geliefert werden. mobilegeeks.de

KRY erhält Kassenzulassung
Die Videosprechstunde des schwedischen Telemedizin-Anbieters KRY soll Abhilfe gegen überfüllte Praxen und lange Wartezeiten schaffen und ist ab sofort eine Kassenleistung. Nutzer erhalten dabei durch eine App innerhalb von Minuten einen Gesprächstermin per Video-Chat bei einem in Deutschland approbierten und erfahrenen Arzt. Der stellt bei Bedarf Krankschreibungen, Rezepte und Überweisungen aus – ohne Wartezeiten oder persönlichen Kontakt. computerbild.de

TikTok verkündet erste Auszahlungen an US-Creators
Die ersten TikToker, welche von der Einführung des Creators Fund profitieren werden, wurden nun vom Unternehmen bekannt gegeben. Erst im Juli verkündete TikTok, einen Creator Fund von 200 Millionen US Dollar einzurichten. Bisher sollen 19 Creator von dem neuen Fonds profitieren, darunter David Dobrik, Brittany Tomlinson, Cheyenne Jaz Wise und Ross Smith. Noch ist unklar, wie viel die Creator für ihre Clips bekommen und wie häufig diese Auszahlungen stattfinden sollen. onlinemarketing.de

Joonko startet Kreditangebot
Das Finleap-Startup Joonko vermittelt jetzt auch Kredite. Das junge Unternehmen will der Vergleichsplattform Check24 Konkurrenz machen. Schon zum Start erhielt Joonko Millionen von der großen chinesischen Versicherung Ping An. Joonko versucht dabei, durch mehr Produkttransparenz und einer einfacheren Bedienung bei seinen Kunden zu punkten. In einem Statement heißt es, dass man seit dem Start sehr zufrieden mit der Resonanz sei. gruenderszene.de

#Investments

HV Holtzbrinck Ventures steigt bei Schüttflix ein 
An der ersten digitalen Logistikdrehscheibe für Sand, Schotter und Kies beteiligt sich nun einer von Europas größten und finanzstärksten Frühphasen- und Wachstumsinvestoren: HV Holtzbrinck Ventures. Erst im April wurde die Seedrunde mit Speedinvest im Lead abgeschlossen. Nun folgt eine Anschlussfinanzierung, in der HV Holtzbrinck Ventures und Speedinvest das Gesamtvolumen innerhalb kürzester Zeit von acht auf 14 Millionen Euro erhöhen. handelsblatt.com

HolidayCheck verkauft niederländische Tochtergesellschaften
Das Reise-Bewertungsportal HolidayCheck hat seine vorläufigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2020 vorgelegt und einen herben Geschäftseinbruch verzeichnen müssen. Der Unternehmensumsatz lag nur noch bei sechs Millionen Euro – im Vorjahr bei 32,7 Millionen Euro. HolidayCheck hat bereits angekündigt, rund 20 Prozent aller Mitarbeiter entlassen zu müssen. Darüber hinaus gab man bekannt, die niederländischen Tochtergesellschaften MeteoVista B.V. und Zoover B.V. verkauft zu haben. it-times.de

Arculus erhält 16 Millionen Euro Finanzierung
Das Startup Arculus entwickelt die weltweit erste modulare Produktionsplattform. Ziel des Startups sei die Weiterentwicklung der starren Fließbandfertigung in ein flexibles, durch Robotik gesteuertes modulares Produktionsverfahren mithilfe künstlicher Intelligenz. Aus der aktuellen Finanzierungsrunde erhalten die Gründer insgesamt 16 Millionen Euro, welche von einem Londoner Startup-Investor sowie zwei bekannten deutschen Venture Capital Gesellschaften angeführt wird. exist.de

Foto: Lyft

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