Inas Nureldin von Tomorrow über Nachhaltigkeit in der Finanzbranche.

Das Impact-Startup Tomorrow aus Hamburg hat sich dem “Besseren Morgen” verschrieben und möchte dabei helfen, das Thema in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und massentauglich zu machen. Dazu hat man sich den Banking-Bereich vorgenommen, denn fast alle Banken sind aus Sicht ihrer Kunden eine Black Box: Kunden wissen einfach nicht, was mit ihrem Geld passiert. Mit klaren Werten, strengen Leitlinien und einem eigenen Nachhaltigkeitsbeirat stellt sich Tomorrow den etablierten Banken entgegen. Das angepeilte Ziel ist dabei die Millionen-Kunden-Marke. Dass das Konzept gut ankommt, wurde unlängst bei der Crowdfunding-Kampagne unter Beweis gestellt, im Rahmen derer 3 Millionen Euro in gerade Mal fünf Stunden eingesammelt werden konnten.

Über den Podcast mit Inas Nureldin von Tomorrow

Streng genommen ist Tomorrow keine Bank. Oft wird von der Tomorrow Bank gesprochen, aber viel mehr handelt es sich um Mobiles Banking für ein besseres Leben, so der Claim von des Hamburger Impact-Startups, das sich Nachhaltigkeit für uns und unseren Planeten als Leitlinie gesetzt hat. Außerdem möchte das Team rund um Gründer Inas Nureldin die Transparenz im Banking erhöhen und Banking nahbarer machen.

Mit inzwischen 65 Mitarbeiter verfolgt Tomorrow konsequent eine Nachhaltigkeitsagenda und misst den eigenen Erfolg regelmäßig in Impact KPis. 

 

Im Podcast erläutert Inas Nureldin auch die Differenzierungsmerkmale gegenüber einer traditionellen Bank. Diese liegen primär in den ökologischen, sozialen und ethischen Dimensionen. Das Prinzip von Tomorrow ist es, das Geld seiner Kunden nur in positive zukunftsfähige Branchen anzulegen. Diese Projekte müssen strengen Prinzipien genügen und sind an die SDGs, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, geknüpft. Somit scheiden banktypische Investmentfelder wie Rüstung, Massentierhaltung oder Kohlekraft von vorneherein aus. 

 

Ende 2019 konnte das Fintech 8,5 Millionen Euro in einer Series-A-Runde einwerben. In der neuen Gesellschafterliste steht laut Handelsregister der britische VC-Fonds Environmental Technologies. Außerdem ist der ehemalige N26-CFO und Gründer der digitalen Patientenakte Vivy, Christian Rebernik, beteiligt, sowie der ehemalige Chef des Ökostromanbieters Juwi, Matthias Willenbacher, und Vitafy-Gründer Georg Bader. Auch Revent Ventures, ein neuer Kapitalgeber aus Berlin, ist in Tomorrow investiert. 

 

Im Oktober 2020 gelang Tomorrow eine überaus erfolgreiche Crowdfunding Kampagne, bei der man drei Millionen Euro in gerade mal fünf Stunden einsammeln konnte. Ein weiteres Indiz für die starke Community des Unternehmens. Bereits vor dem Start 2018 gab es eine Warteliste mit 8.000 Personen. Vor der Crowdfinanzierung lag die Unternehmensbewertung laut Anlagebroschüre bei 50 Millionen Euro.

 

Die Bank bzw. die Banking App zählt inzwischen über 40.000 Kunden. Von den 73 Millionen Euro, die Nutzer auf der Bank gelagert haben, liegen knapp 20 Millionen Euro in grünen Fonds. Es verwundert daher nicht, dass Inas davon ausgeht, dass “Das traditionelle Banking verschwinden wird”.

 

Weiterführende Links

Inas Nureldin, Tomorrow: https://www.linkedin.com/in/inas-nureldin-766041151/

Tomorrow: https://www.tomorrow.one/de-de/

Moderator: Jan Thomas, CEO Startup Insider / https://www.linkedin.com/in/janthomas2/

 

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